Deeskalation

Was bedeutet Deeskalation?

Bei wikipedia ist folgendes zu lesen: "Deeskalation bedeutet das Verhindern von Konflikten und sich aufschaukelnden Prozessen, also Rückkopplungen, bzw. Teufelskreise und ist die schwierigste Aufgabe im Konfliktmanagement.

Der Begriff Deeskalation setzt sich aus dem Wortstamm Eskalation, was Steigerung bedeutet, und dem vorangestellten „De“ zusammen. Damit wird dann das Gegenteil bezeichnet, quasi die „Abschwächung“. Deeskalation beginnt wortwörtlich also erst dann, wenn bereits eine Steigerung spürbar ist. Das kann die Verschlimmerung (Eskalation) einer alltäglichen Situation, eines Gesundheitszustandes, eines Streits oder auch einer handfesten Krise sein.

Sogenannte „Goldene Regeln“ gibt es viele und sie haben ihren Wert! Sie sind ein guter Anhalt, ihre Wirkungen hingegen sind unterschiedlich. Das Wichtigste zur Deeskalation ist der eigene Kopf und es ist erforderlich, eigene Stresssymptome gut zu kennen und im Griff zu haben.

Das Gegenteil von Deeskalation ist die Eskalation. Das Wort Eskalation sei in den 1960er Jahren von der gleichbedeutenden englischen Bezeichnung escalation übernommen worden."

Als Betroffener:

Wer sich als Betroffener in Konfliktsituationen persönlich bedroht fühlt, hat mit seinen eigenen Ohnmachtsgefühlen zu kämpfen. Nimmt man schnell die zugewiesene Opferrolle an, kann das bestärkend für den vermeintlichen Täter sein. Überwindet man frühzeitig seine eigene Angst und macht dem Aggressor deutlich: „Mit mir nicht!“ bringt das unter Umständen den Täter von seinem Handeln ab, da es nicht nach „seinem Drehbuch“ läuft. Aber dafür gibt es keine Garantie. Im schlimmsten Fall kann wehrhaftes Verhalten sogar eine eskalierende Wirkung hervorrufen. Also müssen immer die gesamten Umstände betrachtet und analysiert werden. Das fällt in Bedrohungssituationen schwer.

Deeskalation in der Pflege:

Deeskalation ist auch in der Pflege von Menschen ein wichtiges Thema, denn insbesondere in der Psychiatrie und in der Notaufnahme kommt es häufiger zu körperlichen Übergriffen. Laut Studien wurden 72 bis 78 % der Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen bereits einmal verbal angegriffen und 28 % erleben in Deutschland mindestens einmal im Monat massive Gewalt von Patienten oder Angehörigen.

Deeskalierende Maßnahmen beginnen mit der empathischen Wahrnehmung der Situation und der eigenen Impulskontrolle. So sind angemessene und reflektierte Reaktionen möglich, die Differenzen zwischen Menschen und Parteien reduzieren sollen. 

Deeskalation in der Behörde und im Alltag:

Auch in Verwaltungen, Behörden, in Supermärkten, auf dem Parkplatz, in Museen, in Schwimmbädern usw. kommt es zu bedrohlichen Situationen, die teilweise sogar zu Gewalt führen.   

Hier helfen lebensrealistische Trainings, um bestmöglich vorbereitet zu sein, und die biete ich an. 

 

Bitte Fragen Sie hier nach meinen Angeboten für Deesakalationstrainings.

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